23. Januar 2011

[In My Mailbox] #25

gehostet von The Story Siren

Diese Woche war großartig - was Buchneuzugänge angeht. Und was noch viel großartiger ist: Ich hab endlich mehr Zeit, sie auch zu lesen!



Beth Revis - Across the Universe
Ich habe EWIG auf dieses Buch gewartet, deshalb konnte ich es auch nicht lange auf dem SuB liegen lassen. Gestern Abend bin ich fertig geworden und ohne jetzt zuviel vorwegzunehmen (Rezension kommt im Laufe des Tages): einfach WOW! *.*

Alexandra Monir - Timeless
Die schlappen 280 Seiten hatte ich an meinem freien Tag schnell gelesen, leider nicht so der Knaller, aber trotzdem ein gutes Buch. Zur Rezension gehts >hier<

Catherine Banner - Das Lied von Malonia
Rezensionsexemplar von Penhaligon. Wurde mir vom Verlag empfohlen, na dann schaun wir mal. Vom Genre her liegt es mit historisch angehauchter Fantasy direkt auf meiner Linie.



Dia Reeves - Bleeding Violet
Untertitel: Niemals war Wahnsinn so verführerisch. Und was ich so mitbekommen habe, dürfte das Schlagwort "Wahnsinn" bei diesem Buch wirklich sehr zutreffend sein. Rezensionsexemplar von Bastei-Lübbe/Baumhaus.

Celine Kiernan - The Poison Throne
Ich schiele mal wieder in eine bestimmte Richtung. ;-) Hach, aber ich bin sooo gespannt auf dieses Buch! :D

Blakley-Cartwright/Johnson - Red Riding Hood
Und es ist da! Der Film mit Amandy Seyfried kommt im April in die deutschen (und vermutlich auch österreichischen und schweitzer) Kinos und da der Roman aus dem Script des Films erarbeitet wurde - und deshalb wohl sehr ähnlich zum Film ist - bin ich fest entschlossen, "Red Riding Hood" so schnell wie möglich zu lesen.
Die deutsche Ausgabe erscheint am 21. Februar als "Red Riding Hood. Unter dem Wolfsmond" bei cbt - mit dem Kinoplakat als Cover. (Das Cover war doch vorher ein anderes, oder nicht? Kann sich da noch jemand dran erinnern?)


Spencer Quinn - Bernie & Chet
+ Kosmetiktäschchen mit dem Design des Buches "For Girls Only". Leseexemplar von Penhaligon.
Das nenne ich eine Überraschung! Es passiert mir ja öfter, dass ich ein Buch aus der Post ziehe, von dem ich schlichtweg vergessen habe, es bestellt zu haben. Aber dass mal eines kommt, von dem ich wirklich ÜBERHAUPT keine Ahnung hatte - wenn ich dran denke, breitet sich gleich wieder dieses Grinsen auf meinem Gesicht aus. ;D
Geschickt wurden die Leseexemplare wegen des neuen Facebook-Auftrittes von Penhaligon. Vielen, vielen Dank, Herr Rothfuss! So fangen gute Tage an (besonders wenn es sich um Freitage handelt).

21. Januar 2011

[Stöckchen] Romanhelden

Lange ist es her, seit das letzte Stöckchen die Runde gemacht hat. Aber heute darf ich endlich mal wieder verkünden: Ich wurde beworfen! ;-)
Das Stöckchen zum Thema "Romanhelden" geht ursprünglich von Sally aus und ist über Pia bei mir gelandet. In dem Sinne, danke für das Ausarbeiten der tollen Fragen und fürs taggen.

Welche Romanfiguren sind deine Allerliebsten?
Generell mag ich die Figuren am liebsten, die genau wissen, was sie wollen, und für sich selbst einstehen. Sogenannte "starke" Charaktere - wobei ich das teilweise auch über die Schreibweise des Autors definiere. Wenn mir Romanfiguren als sehr real erscheinen, weil der Autor sie so lebensnah beschreibt, dann fallen sie für mich definitiv in die Kategorie "starker Charakter".
Beispiele für solche Figuren sind Katniss aus The Hunger Games (eigentlich auch Peeta, wenn man bedenkt, was er alles durchgemacht hat ...), Katsa aus Graceling, Fire aus Fire (;P), Andy aus Revolution und Jasna aus Totenbraut.

Und wer sollte wenigstens nicht ganz ungenannt bleiben?
Ich halte mich mal kurz und zähle nur auf: Grace und Sam aus Shiver, Maya und Lochan aus Forbidden, Annabel aus Just Listen, Jodie aus Libellensommer, Elisabeth aus Der Spielmann (die auf ihre eigene Weise, einen starken Charakter hat), Ellie aus Splitterherz.

Gibt es Romanfiguren, die du überhaupt nicht leiden kannst?
+lach+ Jetzt hab ich ein Problem. Ich neige dazu, solche Charaktere wieder zu vergessen - oder auszublenden? Auch möglich. Außerdem sehe ich bei (fast) jedem Menschen - fiktional oder nicht - irgendwie immer auch eine gute Seite oder es gibt einen Part in seinem Leben, für den ich ihn bemitleide. Dann ist es irgendwie schwierig, diesen Menschen nicht zu mögen oder gar zu hassen. Voldemort zum Beispiel. Sein Charakter ist grausam! Aber er hatte eine so schlimme Kindheit, irgendwie fällt es mir da schwer, ihn hier zu nennen. :-/
Und sonst ... Genervt hat mich Bella im letzten Teil der Twilight-Reihe (ist mir vorher nicht so arg aufgefallen). Und einige Protagonistinnen aus den Nora Roberts-Romanen - da kann ich aber leider keine konkreten Namen nennen, weil ich bei den immer sehr ähnlichen Inhalten (und Protagonisten) den Überblick verloren habe.

Fällt dir eine Romanfigur ein, die du rein vom Lesen her als total sexy/attraktiv beschreiben könntest?
Äh, das glaub mir jetzt niemand wenn ich hier "nein" hinschreibe, oder? Wär ja auch gelogen. ;-)
Book-crushes, wie es im Englischen so schön heißt, hatte und habe ich haufenweise! Einer der ersten war sicher Serafin aus der Merle-Trilogie - ihr könnt euch vorstellen, wie ich am Ende geheult habe (zu meiner Verteidigung: ich war 12 oder 13 - aber um ehrlich zu sein, ich heule auch heute noch wenn ich das Ende lese ^^).

Sexy und attraktiv (aus ganz verschiedenen Gründen) sind in meinen Augen: Valek aus Poison Study, Jace aus TMI, Daniel aus Der Schatten des Windes, Varen aus Nevermore, Po/Bo aus Graceling, Mr. Darcy (*schmacht*), Owen aus Just Listen und und und ... Die Liste ist lang, wie ihr euch denken könnt. :D

Eher die Bösen oder die Guten oder ganz andere?
Eigentlich mehr die Guten. Außer die sind langweilig, dann die Bösen.

Welche Romanfiguren aus verschiedenen Büchern würdest du gerne mal zusammen in einem Buch sehen?
Diesen Ansatz find ich sehr interessant! Mir fällt da auch grade was ein, das indirekt damit zu tun hat: Es gibt ein Voting (einmal im Jahr?), bei dem Charaktere aus verschiedenen Büchern gegeneinander im Kampf "antreten", da werden dann auch immer die passenden Szenen dazu geschrieben und die Leute werden gefragt: Wer wird euer Meinung nach gewinnen? Nur so nebenbei. ^^

Zurück zur Frage: Ausprobier-würdig fände ich, wenn Charaktere aus einem Zeitreise-Buch (zB aus der Edelstein-Trilogie oder aus Timeless) in der Handlung eines historischen Romanes oder auch eines Fantasy-Romanes, der in einem historischen Umfeld angesiedelt ist, landen würden.
Ich muss mir da mal mehr Gedanken machen ...

Welche Romanfigur wird deiner Meinung nach total unterschätzt?
Das ist schwierig. Am ehesten fallen mir da Melanie und Wanderer aus The Host ein. Jeder redet immer nur über Twilight, mir persönlich hat The Host viel viel besser gefallen, es wirft auch einen sehr viel kritischeren Blick auf die Welt und obwohl Wanderer ihre schwachen Momente hat, ist sie die ganze Zeit nur am kämpfen. Melanie sowieso.

Und wer ist komplett überbewertet?
Das ist zwar jetzt noch nicht in aller Munde, aber ich finde, dass Michele aus Timeless in den meisten Rezensionen sehr überbewertet wird. Klar, sie hat Potential - wie das ganze Buch im übrigen - aber ausgespielt hat sie das nicht. Das selbe gilt für die Protagonistin aus Brightly Woven.


Ich mag eigentlich niemandem die Last aufbürden, das auch ausfüllen zu "müssen". Für den Fall, dass ihr die Fragen aber so interessant findet wie ich, werfe ich das Stöckchen hiermit an Chrisu, Friedelchen, Jennyfer, Filia Libri, bookish, Karo, Mandy, Tine und Nanni weiter.
Und wer auch immer sonst Lust hat, sich das Stöckchen mitzunehmen, der bediene sich bitte ebenfalls. Bin gespannt auf eure Antworten. :-)

Alexandra Monir - Timeless

Gebunden mit Schutzumschlag, 280 Seiten
ca. € 9,50 - 14
ISBN 978-0385738385

When tragedy strikes Michele Windsor’s family, she is forced to move from Los Angeles to New York City to live with the wealthy, aristocratic grandparents she has never met. In their historic Fifth Avenue mansion, filled with a century’s worth of family secrets, Michele discovers the biggest family secret of all - an ancestor's diary that, amazingly, has the power to send her back in time to 1910, the year it was written. There, at a glamorous high-society masquerade ball, Michelle meets the young man with striking blue eyes, who has haunted her dreams all her life. And she finds herself falling for him, and into an otherworldly romance.

Soon Michele is leadin a double life, struggling to balance her contemporary high school world with her escapes into the past. But when she stumbles upon a terrible discovery, she is propelled on a race through history to save the boy she loves – and to complete a quest that will determine their fate.


Was ich denke ...
Mit "Timeless" hat Alexandra Monir, die eigentlich bei den Singer/Songwritern dieser Welt zu Hause ist, ihren Debütroman vorgelegt, und das ist ihr, indem sie ein in YA-Kreisen noch nicht allzu ausgetretenes Thema - Zeitreisen - gewählt hat, überaus gut gelungen.

Michele Windsor ist die Enkelin der einflussreichen New Yorker Windsors. Nach einem Konflikt über Micheles Vater hat ihre Mutter Marion vor Jahren das Elternhaus verlassen und ihre Tochter in Kalifornien großgezogen. Doch nach dem Tod Marions muss die nun elternlose Michele bei ihren Großeltern in New York leben, wo sie in ein völlig neues Leben geworfen wird und entdeckt, dass sie mit Hilfe eines Schlüssels in der Zeit reisen kann.
Michele taucht in die Vergangenheit ihrer Familie in, wird die Wegbegleiterin dreier junger Mädchen, die vor ihr in Windsor-Mansion gewohnt haben, und trifft zu ihrem größten Erstaunen den jungen Mann, der ihr schon ihr ganzes Leben lang in ihren Träumen begegnet ist - Philip Walker.

Das Bestechende an "Timeless" sind weder die Charaktere, noch die Sprache. Obwohl beides gut ist (nicht herausragend, aber gut), ist mir doch am eindrücklichsten das schnelle, streckenlose Voranschreiten der Handlung aufgefallen. Auf jeder Seite passiert irgendetwas - spätestens hier muss ich anmerken, dass "Timeless" leider nur 280 Seiten hat. Das resultiert darin, dass sich das Buch wie die Essenz einer viel umfangreicheren Geschichte liest. Die Autorin konzentriert sich völlig auf das Vorantreiben der Handlung, schweift kein einziges Mal aus - ähnlich einem Songtext werden hier keine überflüssigen Worte verschwendet.
 Leider auf Kosten der Charaktere, die zwar allesamt sympathisch sind, jedoch mehr Tiefe und vor allem Entwicklungsspielraum vertragen hätten können. Das gleiche gilt für die romantische Beziehung zwischen Michele und Philip.

Die Frage, warum Michele überhaupt in der Zeit reisen kann, wird in diesem ersten Band nicht völlig beantwortet. Es ist zwar sofort klar, dass das Ganze mit einem Schlüssel zusammenhängt, der einmal ihrem Vater gehörte, doch wie es genau funktioniert und warum es gerade alte Dokumente wie Tagebücher, Konzertflyer und Fotos sind, die sie in den Strudel der Zeit werfen, wird verschwiegen. Ich hoffe sehr, dass es diesbezüglich eine Erklärung im Folgeband/den Folgebänden (?) geben wird.

Was Komplexität angeht (das haben Zeitreise-Geschichten ja eigentlich an sich) muss man bei "Timeless" etwas Geduld haben. Zu Anfang gehen Micheles Zeitreisen nach einem gewissen Muster von Statten, doch gerade als man denkt, alles durchschaut zu haben, wird es doch ein wenig komplizierter. Michele beginnt zu verstehen, dass sie Einfluss auf die Vergangenheit hat - sie begreift jedoch auch, dass diese Veränderungen, die Zukunft zu dem machen, was sie ihr Leben lang gekannt hat. Ihre zukünftigen Taten (in der Vergangenheit) machen ihr jetziges Leben zu dem, was es bereits ist.

"And even though Time may have made a mistake by placing us in different centuries, we still found each other - we're together now. So I have to trust in Time."
- S. 168

Das Ende schließlich - und damit meine ich tatsächlich die letzten drei Absätze - war für mich völlig überraschend und von der Autorin sehr strategisch und clever ausgeführt. Alexandra Monir hat allein mit ihren letzten Sätzen sicher gestellt, dass ich jetzt für ungewisse Zeit auf heißen Kohlen sitzen werde, um irgendwann zu erfahren, wie es weitergeht.


Bewertung
Trotz einiger Schwächen besticht "Timeless" durch ein schnell-vorangetriebenes Geschehen und ein Ende, das auf einen erklärungsreicheren, komplexer aufgezogenen zweiten Teil hoffen lässt.





Zusätzliche Info: Musik zum Buch
Nicht zu vergessen ist bei diesem Buch, dass es von einer Musikerin geschrieben wurde - meiner Meinung nach der Grund für die schnelle, unnötige Ausflüchte vermeidende Handlung. Musik ist aber auch ein wichtiger Bestandteil von Micheles Leben und damit eines der Hauptelemente des Buches. In "Timeless" schreibt Michele die Texte zu zwei Stücken, die von Philip (im Jahr 1910) komponiert werden/wurden. Und jetzt kommts: Diese beiden "original songs" sind auf iTunes erhältlich, Ausschnitte aus "Bring the Colors back" und "Chasing Time" kann man sich kostenlos auf der Website der Autorin anhören.

19. Januar 2011

Waiting on Wednesday #20

gehostet von Breaking the Spine

Der erste Post im neuen Design! Und ich stell euch gleich ein Buch vor, das in wenigen Wochen erscheinen wird. Eines, das zu den vielen, wie Schwammerl im September aus dem Boden schießenden YA-Dystopien zählt:

Caitlin Kittredge - The Iron Thorn
Erscheint: 22. Februar 2011 bei Delacorte Books for Young Readers

In the city of Lovecraft, the Proctors rule and a great Engine turns below the streets, grinding any resistance to their order to dust. The necrovirus is blamed for Lovecraft's epidemic of madness, for the strange and eldritch creatures that roam the streets after dark, and for everything that the city leaders deem Heretical—born of the belief in magic and witchcraft. And for Aoife Grayson, her time is growing shorter by the day.

Aoife Grayson's family is unique, in the worst way—every one of them, including her mother and her elder brother Conrad, has gone mad on their 16th birthday. And now, a ward of the state, and one of the only female students at the School of Engines, she is trying to pretend that her fate can be different.


Bei "The Iron Thorn" handelt es sich um den ersten Teil der "The Iron Codex"-Reihe, und schon der Klappentext spricht ein paar Handlungselemente an, die ein großartiges Buch versprechen: Der erste Satz klingt ein wenig nach "Incarceron" von Catherine Fisher, dann haben wir da die Schlagworte kontrollierte Gesellschaft, Wahnsinn, gruselige Kreaturen, Magie gemischt mit Technik
... Bei mir zumindest schraubt dieser Mix die Erwartungen in die Höhe.

18. Januar 2011

Baustelle

Update 19. Januar: So, alle Links sind noch nicht wieder intakt, aber schaut ja schon mal nicht so schlecht aus - was denkt ihr? Im Großen und Ganzen ist alles beim Alten geblieben. Einzig die zweite Sidebar ist jetzt auf der linken Seite und Timestamp/Kommentare findet sich am Post-Ende.

Ich hab mich ein bisschen mit Photoshop dem HTML-Code eines vorgegebenen Template gespielt. Alles hab ich leider (noch) nicht so hinbekommen, wie ich das gerne hätte, zB fehlen mir noch die restlichen Menüpunkte (Rezensionsindex, Kontakt, RSS Feed, ...) in dem Menü unter dem Banner. Weiß vielleicht irgendjemand, wie ich das hinbekommen?

Die Blogroll muss ich auch erst wieder zusammenstellen. Zum Glück hab ich mir diesmal vor dem Template-Wechsel einen Screenshot gemacht - man sieht: ich bin lernfähig ;-)

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Ich sags euch lieber gleich: In den nächsten Tagen wird es hier bei mir etwas chaotisch werden, weil ich fest vorhaben, mir ein neues Template zu suchen. Ich hoffe zwar immer noch, dass meine Schwester irgendwann soweit sein wird, mir ein ganz persönliches zu basteln - aber bis dahin muss ich mich wohl auf die mühsame Suche nach etwas Ansprechendem machen. ^^

Heißt im Klartext:
Baustelle!

Mir ist das momentane Template - das ich jetzt ja immerhin schon über ein Jahr habe (glaub ich *.*) - in den letzten Wochen einfach zu dunkel geworden. Ich hätte gern was helleres, vielleicht mit ein paar Blümchen oder anderen netten Grafiken. Dreispaltig wird der Blog aber sicher bleiben, weil die Sidebar sonst viel zu unübersichtlich wäre.

Also falls ihr irgendein Template im Hinterkopf habt, dass zu dieser Beschreibung passt, dann könnt ihr mich gerne darauf hinweisen. Ich geh dann mal suchen ... :-)

16. Januar 2011

Zwei Neuerscheinungsdetails Februar/März 2011

Amazon war mal wieder aufdringlich und hat mir eine Mail mit Neuerscheinungen geschickt (wovon ich mindestens die Hälfte schon kenne ^^). In meiner Abneigung zum Lernen hab ich mich aber doch ein wenig damit beschäftigt und zwei interessante Details herausgefiltert:

1. Kathy Reichs' erster Jugendroman "Virals" wird am 21. März auf Deutsch erscheinen.
2. Daniel Glattauer erobert den englischen Buchmarkt! "Gut gegen Nordwind" erscheint schon in wenigen Wochen, Anfang Februar, auf Englisch. Titel: Love Virtually.

Zu 1.: Der Untertitel "Tote können nicht mehr reden" ist meiner Meinung nach unnötig. Es scheint so, als wolle man hier einen Bogen zu Reichs' Krimis um die Forensische Anthropologin Tempe Brennan schlagen, allerdings klingt "Tote können nicht mehr reden" sehr viel abgedroschener und plumper als zB "Totgeglaubte leben länger". Und die Cover, seht selbst:



Die vierzehnjährige Tory Brennan ist die Nichte der berühmten forensischen Anthropologin Tempe Brennan. Mit ihr teilt sie zwei Dinge: den Instinkt für Verbrechen – und den unbedingten Willen, diese aufzuklären ...

Auf einer einsamen Insel findet Tory die vergrabenen Knochen eines vor etwa 30 Jahren verstorbenen jungen Mädchens. Torys Versuch, gemeinsam mit ihren Freunden die Identität des Mädchens zu lüften, erweist sich als gefährlicher als erwartet: Bei der Toten handelt es sich um die damals sechzehnjährige Katherine Heaton, deren Verschwinden nie aufgeklärt wurde. Die Spuren des Verbrechens reichen bis in die Gegenwart, bis in ein Labor, in dem wissenschaftliche Experimente mit dem gefährlichen Parvovirus vorgenommen werden. Tory und ihre Freunde infizieren sich mit dem Virus – und erlangen dadurch eine erhöhte Wahrnehmungsfähigkeit, die ihnen bei ihren Recherchen zugute kommt. Denn der Mörder von Katherine Heaton tut alles dafür, dass das Verbrechen nicht ans Tageslicht gebracht wird …

Ich hab die englische Ausgabe, die schlicht und einfach "Virals" heißt, schon hier liegen. Steht auf meiner Liste für Bücher, die ich bis Ende Februar unbedingt lesen will. ;)


Zu 2. ist wohl zu sagen, dass ich es soooo toll finde, einen modernen österreichischen Autor ins Englische übersetzt zu sehen! Das freut mich wirklich riesig! Wenn nur das Cover nicht wäre. Der Titel ist jetzt auch nicht grade der Reißer. Irgendwie schlechte Voraussetzungen für einen internationalen Durchbruch, oder was denkt ihr dazu? Vielleicht sind Cover in dem Stil ja im Kommen und ich leb wieder mal hinter dem Mond? Andererseits, so genial ist das deutsche Cover eigentlich auch nicht und trotzdem wurde aus dem Buch ein Bestseller.

15. Januar 2011

[In My Mailbox] #24

gehostet von The Story Siren

Hat mein SuB letzte Woche noch frisch-fröhlich seine Party gefeiert, diese Woche ist es vorbei damit: 4 Neuzugänge - und das war erst der Anfang, denn für nächste Woche erwarte ich dank TBD und den vielen einzeln versendeten englischen Neuerscheinungen noch sehr viel mehr. ;)


N.K. Jemesin - The hundred thousand kingdoms
Ich weiß ganz genau, wem ich die Schuld für dieses Buch geben muss. *Lisa* Aber es klingt auch einfach richtig gut! ;)

Yeine Darr is an outcast from the barbarian north. But when her mother dies under mysterious circumstances, she is summoned to the majestic city of Sky - a palace above the clouds where gods' and mortals' lives are intertwined. There, to her shock, Yeine is named one of the potential heirs to the king. But the throne of the Hundred Thousand Kingdoms is not easily won, and Yeine is thrust into a vicious power struggle with a pair of cousins she never knew she had. As she fights for her life, she draws ever closer to the secrets of her mother's death and her family's bloody history. But it's not just mortals who have secrets worth hiding and Yeine will learn how perilous the world can be when love and hate - and gods and mortals - are bound inseparably.

Das Buch gibts übrigens seit 2010 auch auf Deutsch: Die Erbin der Welt


John Boyne - Das Haus zur besonderen Verwendung
Rezensionsexemplar von Arche

Russland 1915: In einem kleinen Dorf verhindert der sechzehnjährige Bauernsohn Georgi mit Glück und Geistesgegenwart ein Attentat auf ein Mitglied der Zarenfamilie. Zar Nikolaus II. ruft Georgi daraufhin nach Sankt Petersburg, wo er ihn zum Leibwächter seines einzigen Sohnes ernennt, der nicht nur als Thronfolger in ständiger Lebensgefahr schwebt. Georgi weicht dem kleinen Zaren fortan nicht mehr von der Seite – und findet in ihm einen Freund. In den prunkvollen Sälen des Winterpalais begegnet er auch der Zarentochter Anastasia. Sie verlieben sich, wohl wissend, dass diese Liebe nicht sein darf. Doch Georgi ist entschlossen, für Anastasia bis zum Äußersten zu gehen. Aber dann erhebt sich das Volk gegen den Zaren; das ganze Land taumelt dem Abgrund der Revolution entgegen. Anastasia und ihre Familie werden an einen geheimen Ort verschleppt – ins »Haus zur besonderen Verwendung«.


Janika Novak - Das Lied der Banshee
Rezensionsexemplar von PAN. Ich hab schon angefangen, bisher hats bei mir leider nicht gezündet. Mal sehen was da noch kommt. Die Illustrationen (wusste ich vorher gar nicht, dass das Buch welche hat xD) sind aber richtig super!

Als Aileen erfährt, dass sie die letzte Banshee ist, glaubt sie an einen schlechten Scherz. Sie soll eine Gestalt aus der irischen Sagenwelt sein? Sie soll den Tod von anderen Menschen vorhersagen und mit ihrer Stimme Magie wirken können? Das ist doch vollkommen absurd! Ihre seltsamen Träume und ein Zwischenfall, den sie sich beim besten Willen nicht erklären kann, bringen sie jedoch ins Grübeln. Das junge Mädchen ahnt noch nicht, dass ihr Abenteuer mit dieser Enthüllung erst beginnt. Dass sie in eine Welt eintauchen wird, in der Mythen und Legenden keine Erfindung sind. Dass sie zusammen mit Sirenen, Wassermännern und Nymphen den Kampf gegen ein uraltes Wesen aufnehmen muss. Und dass sie sich verlieben wird. In einen guten Freund, der plötzlich nicht mehr in diese neue Welt passt …


Kelley Armstrong - Seelennacht
Die dunklen Mächte #2. Rezensionsexemplar von PAN. Den ersten Teil - The Summoning/Schattenstunde - hab ich vor eineinhalb Jahren auf englisch gelesen (erneuter Seitenblick zu Lisa ^^), ich bin sehr gespannt wie's weitergeht!

"Ich hatte recht. In Lyle House gehen tatsächlich erschreckende Dinge vor sich. Ich bin keineswegs hier, weil ich verhaltensauffällig, sondern weil ich eine Nekromantin bin. Ich kann mit den Geistern von Toten reden. Ich kann Tote auferstehen lassen. Und ich kann noch viel mehr. Meine Kräfte sind unberechenbar. Denn ich bin das Ergebnis eines fehlgeschlagenen genetischen Experiments. Meine Schöpfer, die Edison Group, haben Angst vor mir – und vor den anderen Jugendlichen in Lyle House ebenso. Wir sind tickende Zeitbomben. Daher haben sie beschlossen, ihr Experiment endlich zu einem Ende zu bringen. Und uns bleibt nur noch eins: um unser Leben zu rennen."


Zu guter Letzt hab ich - wieder mal xD - den Link zu einer Umfrage für euch. Filia Libri von "Anima Libri - Bücherseele" muss für Statistik eine Umfrage durchführen. Mindesteilnehmerzahl: 300 Leute werden gebraucht! Und weils darin um Bücher und das persönliche Leseverhalten generell geht, erlaub ich mir mal ein wenig Werbung dafür zu machen. Mir ein bisschen Mobilisierungsarbeit dürfte die 300er-Marke eigentlich zu packen sein, was meint ihr? ;)
Zum Blogpost von Filia gehts >hier<, direkt zur Umfrage kommt ihr >hier<.

12. Januar 2011

Bettina Belitz - Scherbenmond

2. Buch der Splitterherz-Trilogie

Gebunden mit Schutzumschlag, 687 Seiten
€ (D) 19,95 | € (A) 20,60
ISBN 978-3839001226

Längst ist der Sommer vergangen, der Elisabeth Sturm die Augen öffnete für die gefährliche Welt der Mahre, der Sommer, in dem sie sich in einen von ihnen verliebte. Seit Monaten ist Colin nun verschwunden und Ellie quält sich durch einen nicht enden wollenden Winter. Die Tage tröpfeln gleichförmig vor sich hin, in den Nächten dagegen wird Ellie von Albträumen heimgesucht, die sie verstört zurücklassen. Um auf andere Gedanken zu kommen, quartiert Ellie sich bei ihrem Bruder in Hamburg ein. Doch sie erkennt Paul kaum wieder: Er wirkt erschöpft und gehetzt und scheint etwas vor ihr zu verbergen. Je mehr sie in Pauls Welt eintaucht, desto deutlicher überkommt Ellie ein Gefühl der Bedrohung und plötzlich weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Sie ahnt nicht, dass ihre Sorge um Paul und ihre Liebe zu Colin sie tiefer verletzen könnten als der abgründigste Traum …

Achtung Spoiler: Wenn ihr den ersten Teil "Splitterherz" noch nicht gelesen habt, enthält diese Rezension Spoiler für euch!


Was ich denke ...
Obwohl "Scherbenmond" den Faden im Winter, also einige Monate nach dem Finale von "Splitterherz", wieder aufnimmt, wartet das Buch mit einem direkten Handlungseinstieg ohne lange Erklärungen auf, was bei einem Umfang von beinahe 700 Seiten sicher nicht selbstverständlich ist. Die Stimmung ist ruhig, aber innerlich aufgewühlt - genau wie Ellie selbst auch.

Nach einem Herbst voller Auszehrungen, einer langen Krankheit und der ständigen Sehnsucht nach Colin, wirkt Ellie auf diesen ersten Seiten beinahe depressiv. Dass ihr Vater seit Wochen in Italien verschwunden ist, macht die Situation für sie und ihre Mutter nur noch schlimmer.
Dann erhält Ellie von ihrem Vater den Auftrag, nach Hamburg zu fahren und ihren Bruder Paul wieder nach Hause zu holen. Ein schwieriges Unterfangen - denn Paul ist fest davon überzeugt, dass der Vater nicht ganz richtig im Kopf ist - doch diese Möglichkeit, endlich aktiv zu werden, gibt Ellie die Kraft, ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen.

Ellie ist der Mittelpunkt in "Scherbenmond" und wie schon bei "Splitterherz" ist mir wieder aufgefallen, wie einfach es ist, sie mir als reale Person vorzustellen. Ellie ist eine Protagonistin, die mir nicht nur überaus sympathisch ist, sondern zudem noch klipp und klar sagt, was Sache ist, ohne sich selbst etwas vorzumachen. Sie weiß, dass Colin sie allein gelassen hat, akzeptiert diese Tatsache und fragt sich sogar, ob es nicht besser wäre, sich selbst zu schützen und den Sommer mit ihm als Einbildung abzutun.

Tillmann spielt in diesem zweiten Teil eine sehr wichtige Rolle. Seit Tessas Angriff macht er Veränderungen durch, die ihn an den Rand des Erträglichen treiben, und trotzdem ist er für Ellie der beste Freund, den man sich nur wünschen kann. Er unterstützt sie wo er nur kann, nimmt kein Blatt vor den Mund - und spielt sich so mit Leichtigkeit in die Herzen der Leserschaft. Um es auf den Punkt zu bringen: Tillmann ist einfach nur genial! Ellie kann ja schon zynisch sein wenn sie will, aber Tillmann überbietet sie da bei weitem. Und auch wenn es ihm meistens an Feingefühl mangelt, schafft er es dafür immer den Nagel auf den Kopf zu treffen.
Im zweiten Drittel des Buches schließlich kommt eine neue Figur zum Cast hinzu, die ich sofort mochte: Die Journalistin Gianna Vespucci ist nicht nur laut (ich nehme mal an, daran ist das italienische Blut schuld), sondern bewirkte mit ihrer ehrlichen Art, ihren flotten - teilweise sehr ungewöhnlich - Aussagen und ihrem "running gag" Edward Cullen, dass sich meine Mundwinkel regelmäßig nach oben verzogen.

Der Edward-Cullen-running-gag bezieht sich natürlich auf Colin. Doch der hat nun wirklich nicht viel mit dem Twilight-Helden gemeinsam (und das meine ich absolut und ganz und gar im positiven Sinne!). Colin hat nicht nur seine schönen Seiten, er ist auch mal schlecht gelaunt, wird ruppig und ungeduldig, sagt Ellie seine Meinung und verschont sie nicht - weder beim Karate-Training noch wenn es um all die Wahrheiten und Herausforderungen geht, denen Ellie sich stellen muss. Was das angeht, bringt Belitz mit dem männlichen Counterpart wirklich frischen Wind in das Genre.
Leider müssen wir in "Scherbenmond" lange Zeit auf den guten Colin verzichten. Mich persönlich hat das nicht besonders gestört, denn wenn Colin auftritt dann tut er das mit einer gewaltigen Präsenz. Die Colin-freie Zeit hingegen - etwa zwei Drittel der Buchseiten - gehört ganz Ellie, Tillmann, Paul und später auch Gianna. Sie bietet Platz für diese Vierergruppe, den Geschehnissen auf die Spur zu kommen.

Was Charakterentwicklung anbelangt, steht "Scherbenmond" im Schatten seines Vorgängers. Ellie wird zwar reifer und entwickelt sich weiter, doch gar so einschneidende Veränderungen wie in "Splitterherz" gibt es nicht mehr.
Positiv aufgefallen ist mir lediglich, dass sie in gewisser Weise lernt, auf eigenen Beinen zu stehen, doch der finalen Schritt aus der Abhängigkeit fehlt ihr noch. Das zeigt sich vor allem darin, dass Ellie immer sehr schnell darin ist, gewisse Dinge einzusehen, nachdem man sie ihr dargelegt hat. Sie fügt sich und akzeptiert, dass jenes und jenes eben nötig war, obwohl es ihr Schmerzen bereitet hat. Für meinen Geschmack ist Ellie etwas zu leichtsinnig, wenn es ums Verzeihen geht - andererseits sind ihr Mitgefühl und ihre Anteilnahme zwei von Ellies wichtigsten Charakterzügen.
Auch die Beziehung zwischen Colin und Ellie macht einige Entwicklungen durch, die ich so nicht erwartet hätte. Ich dachte zuerst, dass es Ellie zerstören würde, doch schlussendlich ist es so, dass sie stattdessen im Verlauf des Buches immer stärker wird und sich mehr behauptet.

"Du hast einmal etwas sehr Schönes zu mir gesagt, obwohl du es kitschig fandest: Jemanden zu lieben bedeutet, ihn freizulassen. Erinnerst du dich?"
Ich nickte.
"Eigentlich hat dieses Sprichwort noch einen zweiten Satz. 'Denn wer liebt, kehrt zurück.' Und jetzt lasse ich dich frei, Ellie."
- S. 239

Was die Handlung angeht möchte ich auf keine Fall zu viel verraten. Belitz verwebt hier mit Leichtigkeit die verschiedensten Aspekte miteinander, schafft es sogar über Colins Vergangenheit den Nationalsozialismus zur Sprache zu bringen. Besonders gut hat mir gefallen, dass durch das Auftauchen des Schlafmediziners Dr. Sand (genannt der Sandmann) auch die wissenschaftliche Seite nicht zu kurz kommt.
Außerdem werden gleich mehrere Szenarien, die die Existenz der Mahre unterstreichen und hervorheben sollen, dargebracht. Einmal abgesehen davon, dass dies eine fiktive Geschichte ist, tut die Autorin ihr Bestes, das Thema Mahre in unsere reale Welt einzugliedern.

Gestört haben mich ein bisschen diese ständig vorkommenden Traumsequenzen, die besonders gerne an Kapitelanfängen stehen. Diese verwirren anfangs häufig und auch wenn die meisten Träume später erklärt werden und dann auch einen Sinn ergeben, ein paar davon hätte man auch ganz leicht weglassen können.
So ähnlich ging es mir auch mit dem großen Finale, auf das die Handlung hinausläuft. Kurz gesagt, es war teilweise sehr seltsam und konfus erzählt. Später kommt dann natürlich eine Aufklärung, aber während des Lesens dieser Szene schwirrten bloß noch fiktive Fragezeichen um meinen Kopf herum.

Positiv zu erwähnen ist auf jeden Fall Bettina Belitz' unglaubliches Sprachgefühl. In "Scherbenmond" gibt es keinen einzigen Satz, der holprig klingt oder unausgefeilt wirkt. Selbst während der Zeiten, in denen Ellie sich zu nichts aufraffen kann und "nur" vor sich hin grübelt, bin ich ununterbrochen an den Seiten geklebt, denn selbst diese Sequenzen beschreibt die Autorin mit derart ausgeklügelten Sätzen, dass man nach dem nächsten Wort zu gieren beginnt.
Wie in den Charakteren schlägt sich auch in der Sprache die Ehrlichkeit nieder. Ellie macht sich ganz offen Gedanken über Sex und Orgasmen, Bettina Belitz schreibt über diese Themen genauso frei und unaufdringlich wie über den ganzen Rest.


Zugegeben, in "Scherbenmond" wird das Rad nicht neu erfunden, und natürlich gab es immer wieder kurze Momente und Situationen, die mich an Twilight und Konsorten erinnert haben. Aber jedes Mal hat es Belitz durch eine gewieften Einsatz wieder ausgebügelt und die Szene dadurch völlig anders wirken lassen.
Das, die Sprache und die Charaktere sind es, die "Scherbenmond" - und auch "Splitterherz" - in meinen Augen so lesenswert machen und von der großen Masse am Markt unterscheiden. Manchmal kam es mir fast so vor, als würde die Autorin mit den Gedanken und Erwartungen ihrer Leser spielen.

Alles in allem habe ich jedes Wort in "Scherbenmond" genossen! Die Handlung bleibt nach "Splitterherz" nicht stehen, sondern entwickelt sich weiter, Ellie geht neue Wege, versucht Lösungen für ihre Situation zu finden und aktiv zu sein. Ein würdiger zweiter Teil.


Bewertung
Ich habe nicht viel an "Scherbenmond" auszusetzen, und auch diese minimalen Dingen, die mich gestört haben, können nicht darüber hinwegtäuschen, wie schön dieses Buch ist. Sprachlich und inhaltlich schön, aber dabei melancholischer als der erste Teil.






Danke an Script5

Waiting on Wednesday #19 und wie ihr euch die Wartezeit etwas verkürzen könnt ...

gehostet von Breaking the Spine

London, Magier, Spannung! Im vergangenen September habe ich den ersten Teil von Bernd Perplies Steampunk-Trilogie gelesen. "Magierdämmerung 1. Für die Krone" hat - kurz gesagt - meine Erwartungen völlig übertroffen! Im Februar erscheint endlich der zweite Teil: "Gegen die Zeit" (und im Herbst dann schon der dritte Teil mit dem Titel "In den Abgrund").

London 1897. Das Leben von Jonathan Kentham ist nicht mehr das, was es mal war. Als unfreiwilliger Erbe der Macht des verstorbenen Lordmagisters Albert Dunholm wird er in einen Kampf zwischen zwei Magierfraktionen verstrickt. Der Usurpator Wellington hat mit seinen Gefolgsleuten die Macht an sich gerissen und die Anhänger Dunholms eingesperrt, darunter Jonathan und dessen dandyhaften Magierfreund Jupiter Holmes. Den beiden läuft die Zeit davon, denn sie müssen unbedingt das Siegel von Atlantis schließen, bevor die Magie die Welt ins Chaos stürzt. Doch Hilfe naht von unerwarteter Seite.

Erscheint: Februar 2011 bei Lyx


Damit die Wartezeit ein klein wenig verkürzt wird, habe ich heute Vormittag eine kleine Umfrage zum Thema "Lesen und Gesellschaftsspiele" ausgefüllt. Nadja schreibt zu dem Thema eine Diplomarbeit und hat deshalb ein paar Leseratten im Internet ausfindig gemacht.

Im Zuge einer Studienarbeit sowie meiner Diplomarbeit möchte ich (26) mit dieser Marktforschung herausfinden, ob Buchleser auch Nutzer von Literaturspielen sind. Bei Literaturspielen handelt es sich meist um Gesellschaftsspiele (z.B. Karten-, Brettspiele), die auf einer Literaturvorlage basieren, so z.B. die "Herr der Ringe"-Spiele im Erwachsenenspielebereich und die Ottfried Preußler Spiele ("Die kleine Hexe", "Das kleine Gespenst")... im Kinderspielbereich. Nicht berücksichtigt werden hierbei jedoch Online- bzw. Computerspiele!

Das ganze ist innerhalb von 5 bis 10 Minuten erledigt und weil ich finde, dass Leseratten in der großen Welt der Nicht-Leseratten zusammenhalten sollten (^^), hier der kurze Hinweis: Wenn ihr Nadja helfen wollt, einfach auf den Link klicken und die Umfrage ausfüllen. Sie würde sich sehr freuen. :)

9. Januar 2011

[In My Mailbox] #23

gehostet von The Story Siren

Mein SuB feiert eine Party! Ich habe seit nunmehr 13 Tagen keinen Bücher-Zugang mehr zu verbuchen gehabt :-D
Unglaublich oder? Wenn ich könnte würde ich euch zur Feier des Tages allen einen ausgeben ;-D So feiert mein SuB seine Party alleine (und fängt dabei hoffentlich nicht zu sehr an zu schwanken - ein Umsturz wäre bei seiner momentanen Höhe katastrophal für die gerade eben wieder hergestellte Ordnung meines Zimmers).


Aber da war ja noch was ... Es geht wieder Mal ein Award rum, der mir gleich in vierfacher Ausführung verliehen wurde! Ganz ganz lieben Dank Jennyfer, Friedelchen und bookish! Ich freu mich riesig :-D
(Ich hoffe ich habe niemanden vergessen.)

Sonst halte ich mich mit weitergeben ja immer zurück und auch heute ist meine Zeit sehr knapp, nichtsdestotrotz und weils hier sehr schnell geht, vergebe ich den Award an: meine gesamte Blogroll! Also einfach mitnehmen wenn ihr den Award findet. :-)

Zu meiner Verteidigung (falls das nötig ist): In meiner Blogroll finden sich nunmal nur jene Blogs, die ich regelmäßig besuche und die - irgendwie definiert sich das ja schon daraus - deshalb meine liebsten sind. ;-)


Zum Schluss noch der Hinweis auf ein Gewinnspiel, das ich grade entdeckt habe. Meines ist seit gestern vorbei, aber bis zum 23. Jänner könnt ihr bei Chrisu auf "Meine Büchergalaxie" eine 2011er-Vorbestellung aus einer laaaaaange Liste gewinnen. Also ich geh da jetzt mal mitmachen ... ;-)

Ich wünsche euch eine schönen, entspannten Sonntag!