11. Januar 2009

Eine kurze Geschichte von der Vermessung der Welt

Ich habe beschlossen, auf dieser Website, die eigentlich ein Blog ist, alles zu präsentieren, was Buch, Musik oder Film ist und mir zudem gefällt. Vielleicht schaffe ich es auf diese Weise endlich, mein "Leseverhalten" zu dokumentieren - bisher ist jeglicher Versuch kläglich, nach einer erst sehr vielversprechenden Anfangsphase und einer anschließend immer stärker nachlassenden Endphase, gescheitert.

Es ist zwar schon einige Wochen her, dass ich Daniel Kehlmanns Die Vermessung der Welt gelesen habe, aber gestern ist mir das Buch unweigerlich wieder in die Hände gefallen, weil ich mit einer Freundin ein Referat vorbereitet habe.
Kehlmann stand schon längere Zeit auf meiner "Noch zu lesen"-Liste (im weiteren Verlauf kurz als NLL bezeichnet), wahrscheinlich wäre er da auch noch ein paar Monate länger geblieben, hätte ihn meine Deutsch-Lehrerin nicht auf die Literaturliste für dieses Schuljahr gepackt (zusammen mit überraschend vielen anderen guten Büchern). Der Schule sei Dank habe ich mich also jetzt durchringen dürfen/müssen Die Vermessung der Welt zu lesen. Von durchringen konnte aber schon bald nicht mehr die Rede sein!

Zugegeben, beim Lesen muss man sich schon konzentrieren - dieser Konjunktiv! - und auf die etwas andere Art des Buches sollte man sich einlassen können, sonst wird garantiert nichts aus dem Lesevergnügen.

Während ich in Die Vermessung der Welt dieser Tage nur ein bisschen hineingelesen hab, versuche ich mich hingegen vollkommen auf Eine kurze Geschichte von fast allem von Bill Bryson zu konzentrieren. Wissenschafts-Buch des Jahres 2004. Und dabei kommt einem kaum je der Gedanke, dass es sich dabei um ein Wissenschafts-Buch handeln könnte.
Soweit ich weiß, schreibt Bryson normalerweise Reiseberichte oder Reiseführer, irgendetwas in diese Richtung. EkGvfa hat er verfasst, weil den meisten Menschen (ihn eingeschlossen) so viele Fragen unbeantwortet bleiben: Wie wiegt man die Erde ab? Wie alt ist sie? Wie groß ist das Universum? Diese und ähnliche Fragen behandelt Bryson und das auf eine sehr unterhaltsame Art und Weise.

In den ersten Kapitel geht es um Dinge, die ich in der Schule schon gehört habe (in meinen Zweig - Ernährung/Gesundheit/Medzin - fällt auch sehr viel Physik und Chemie mit rein). Aber inzwischen bin ich auf Seite 86 (von insgesamt 602) und schon um einiges Wissen reicher (das bilde ich mir zumindest ein).
Im Gesamten, soweit ich das sagen kann, bisher ein tolles Buch, das ich jedem, der zumindest ein bisschen etwas von unserem Planeten, seiner Geschichte und vor allem auch vom Werdegang und herausragenden Taten verschiedenster Persönlichkeiten wissen möchte, ohne Bedenken empfehlen kann.

Für den ersten Blog-Eintrag war's das an dieser Stelle mal. Ich bin noch ziemlich gerädert von gestern - Polaiball, Schützenball, Mausefalle und Starclub. Ein Glück, dass ich heute nichts anderes mehr zu tun habe, als Schifliegen zu schauen - und das lässt sich bequem von der Couch aus machen.

Ich wünsche noch einen schönen, sonnigen (aber eiskalten) Sonntag!


Nachtrag:
Das hier hab ich gerade gefunden: (Das Ergebnis war aber irgendwie von vornherein klar ^^)

What Kind of Reader Are You?
Your Result: Dedicated Reader
 

You are always trying to find the time to get back to your book. You are convinced that the world would be a much better place if only everyone read more.

Obsessive-Compulsive Bookworm
 
Literate Good Citizen
 
Book Snob
 
Fad Reader
 
Non-Reader
 
What Kind of Reader Are You?
Quiz Created on GoToQuiz

3 Kommentare:

toptag hat gesagt…

Your Result: Literate Good Citizen

You read to inform or entertain yourself, but you're not nerdy about it. You've read most major classics (in school) and you have a favorite genre or two.

Stefanie Lechner hat gesagt…

xD Also dann, was für ein Lieblings-Genre ist das?

toptag hat gesagt…

Ich würde einmal sagen, alles wo "Science" drin vorkommt, das muss jetzt auch gar nicht in Verbindung mit "Fiction" sein ... gut recherchierte Belletristik mit naturwissenschaftlichem Kern z.B. gefällt mir sehr gut, darf auch ruhig in den Bereich "Historischer Roman" hineingehen ... "Der Name der Rose", "Der Medicus", "Der Meister des siebten Siegels" (mit Innsbruck/Schwaz Bezug) ... mit einem Buch von diesem Autor habe ich nebenbei bemerkt gerade wieder begonnen ... "Der Chirurg Napoleons" ;)