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5. Oktober 2009

[Blogparade] Meine Literaturverfilmung

Holly hat eine Blogparade zum Thema "Meine Literaturverfilmung" gestartet. Da muss ich natürlich was machen und ich wusste auch ziemlich bald, dass es zu The Hunger Games sein wird, das ja, wie ich bereits in einem Post verkündet habe, nächstes Jahr verfilmt werden soll. Das Drehbuch zum Kinofilm kommt von der Autorin des Buches, Suzanne Collins, und da der Cast noch nicht steht, habe ich beschlossen, Hollys Blogparade dazu zu nutzen, euch meine Vorschläge näher zu bringen. ;)


Zuerst mal tut es mir wirklich Leid, weil ich absolut keine Photoshop-Bastlerin bin und das Ding, das ihr hier oberhalb seht, innerhalb von maximal 5 Minuten entstanden ist. Für diesen Zweck hier reicht es, zumal es in meinem Beitrag zur Blogparade ja auch um die Schauspieler und nicht um meine kreative Entfaltung gehen soll. ^^

Und, ja, das auf dem Plakat ist Keira Knightley, aber ich sehe sie überhaupt nicht als Katniss Everdeen. Einzig und allein auf diesem Bild aus dem Film King Arthur hat sie den totalen Katniss-Blick drauf, und der Bogen passt auch. Deshalb hab ich sie kurzerhand auf das Plakat gepackt. ;)

Mein eigentlicher Vorschlag für Katniss ist Emma Roberts ...


Sicher ebenso gut machen würde sich wahrscheinlich Lucy Hale ...


Oder Emily Browning ...


Bei Peeta Mellark wird es da schon schwieriger. Ich hab mich bisher nicht auf einen Schauspieler festlegen können. Alex Pettyfer finde ich ist zu gutaussehend für die Rolle (außerdem muss der unbedingt bei den Mortal Instruments Jace spielen *g*), Jeremy Sumpter irgendwie zu ... Harmlos ist vielleicht das falsche Wort, aber was besseres fällt mir nicht ein (der müsste auch echt mal sein Peter Pan - Image loswerden).
Trotzdem hier mal die Bilder:


Jaha, damit kommen wir zu Gale, Katniss' besten Freund, der allerdings in Teil 1 keine allzu große Rolle spielt. Seltsamerweise hab ich bei ihm gleich gewusst, wie er aussehen muss und es gibt tatsächlich einen Schauspieler, der meinem Gedanken-Gale wie aus dem Gesicht geschnitten ist: Adam Gregory!
Da sowohl Katniss als auch Gale als "gutaussehend, obwohl sie es nicht wissen" beschrieben werden, finde ich, dass diese Wahl sehr gut passen würde. :)
(Jap, Adam ist das hübsche Kerlchen oben im Plakat *g*)


Damit kommen wir zu Prim, Katniss' Schwester. Niemand würde da besser passen als Dakotas kleine Schwester Elle Fanning. Na, was meint ihr?


Eine völlig andere junge Dame ist da Rue, ein 12-jähriges Mädchen aus District 11, die für einige Tage an Katniss' Seite kämpft. Madison Pettis ...


... oder Jodelle Ferland:


Für Effie Trinket wäre mein Vorschlag Emily Blunt - einfach mit bunten Haaren und aufgeregt durch die Gegend flitzend vorstellen ;)



Mehr hab ich leider noch nicht, aber falls mir noch jemand einfällt werde ich das natürlich noch nachtragen. :)

19. Juli 2009

Blogparade: Stelle EIN Buch vor!

Melanie hat eine neue Blogparade gestartet und diesmal bin ich auch mit dabei. Ich bin gerade selbst sehr gespannt, wie sich mein Beitrag jetzt gestalten wird, denn die Aufgabe ist ja eher eine von der schwierigeren Sorte:

Und deshalb nun die neue Aufgabe : Stelle EIN Buch vor !

Ich habe mich nach reiflicher Überlegung (also einer halben Stunde von Bücherregal zu Bücherregal gehen) für Die Waldgräfin von Dagmar Trodler entschieden. Ein Buch, das ich bisher drei Mal gelesen habe, zuerst vor fast auf den Tag genau zwei Jahren. Entsprechend zerlesen sieht mein Exemplar aus, ich kann aber mit einigem Stolz behauptet, dass der Rücken trotzdem noch nicht gebrochen ist! Die Seiten allerdings haben inzwischen schon einen gewissen Gelbstich angenommen und sind teilweise etwas aufgebogen. Das viele Verleihen und selber lesen hat eben doch Spuren hinterlassen.

Kurz zum Inhalt:
Die Waldgräfin spielt Mitte des 11. Jahrhunderts in der Eifel. Alienor, die Tochter des verwitweten Freigrafen zu Sassenberg hadert mit ihrem Schicksal als Burgherrin. Doch das eintönige Dasein hat ein jähes Ende, als die Jäger ihres Vaters einen seltsamen Wilderer gefangen nehmen - zerlumpt, von edler Statur und der deutschen Sprache offenbar nicht mächtig. Sein Schweigen selbst auf der Streckbank acht den Freigrafen rasend. Doch dann findet Alienor beim weihnachtlichen Almosengang im Kerker heraus, dass der Gefangene Normannisch, die Sprache ihrer verstorbenen Mutter spricht. Der Freigraf hofft nun, seine Tochter könne auch die Herkunft des Fremden aufdecken und macht ihn ihr - gebrandmarkt und in Halseisen gelegt - als Reitknecht zum Geschenk.
Doch erst viele Wochen später, als Alienor ihn zu schätzen gelernt hat und er im Sterben liegt, konfrontiert er die Grafentochter mit seiner wahren Abstammung und seinem heidnischen Glauben. Hin- und hergerissen zwischen Selbstvorwürfen und wachsender Zuneigung nimmt Alienor den Kampf auf gegen Wundbrand, heidnische Götter und möderische Intrigen. Bis ihr nur noch eine Wahl bleibt, nämlich sich selbst und ihren ehemaligen Reitknecht aus der Abhängigkeit zu befreien.


Stellt sich also die Frage, warum ich mich entschieden habe, euch dieses Buch vorzustellen, denn inhaltlich unterscheidet es sich nicht großartig von anderen Mittelalter-Romanen.
Dafür aber in der Sprache und der Art der Beschreibungen des mittelalterlichen Lebens. In Die Waldgräfin wird nichts - aber auch rein gar nichts - beschönigt! Eine mittelaterliche Burg war dreckig, kalt und überfüllt, das Leben dort dementsprechend hart. Religiöse Fanatiker gab es genauso wie unappetitliche Fressorgien. Frauen wurden unterdrückt, Heiden solange gefoltert, bis sie sich bereit erklärten, ihren Göttern abzuschwören. All das schildert Dagmar Trodler auf sehr eindrucksvolle, realistische Weise in ihrem Roman.

Man hat als Leser sehr bald den Verdacht, dass der fremde Gefangene, Alienors Sklave, aus dem Norden Europas stammt, vor allem deshalb weil er oft in seiner Muttersprache spricht - diese altnordischen Wörter sind übrigens in einem Glossar am Ende des Buches aufgelistet, ebenso wie die lateinischen Redewendungen und Sätze, die immer wieder vorkommen.

Der dritte Grund, warum Die Waldgräfin zu der vordersten Riege meiner Lieblingsbücher zählt, ist der, dass auch eine ganze Reihe nordische Legenden vorkommen und erklärt werden - die keltische Kultur und die der Wikinger haben einfach etwas unglaublich Faszinierendes an sich.

Die wunderschöne Liebesgeschichte ist dann natürlich noch die krönende Sahnehauben obendrauf!

Die Waldgräfin habe ich sicher noch nicht zum letzten Mal gelesen und gerade jetzt weiß ich wieder genau, warum. Was eine Blogparade so alles bewirken kann ... Eine schöne Erfindung, muss ich schon sagen. ;)