30. Mai 2010

[31 Tage - 31 Bücher] Tag 21 - Das blödeste Buch, das du während der Schulzeit als Lektüre gelesen hast

Da ich den Schimmelreiter ja schon als mein Hassbuch deklariert habe, kann/muss ich hier nur noch 2 Bücher aufführen, durch die ich mich, wie gestern schon erwähnt, regelrecht durchgequält habe.

Das wäre zum einen Der Kameramörder von Thomas Glavinic. An die fehlenden Anführungszeichen, Absätze und Kapitel hätte ich mich ja noch gewöhnen können, aber dass der Autor JEDEN Spielendstand, JEDE Spielunterbrechung und JEDE (verdammte) Menüfolge (auch wenn jeder der 4 etwas anderes isst) aufschreibt geht mir echt gegen den Strich. Sowas von unnötig.

Zum zweiten hat mich Das Muschelessen von Birgit Vanerbeke richtiggehend aggressiv gemacht. Gott sei Dank hat das Buch nur 100 Seiten!
Würde mich ja wirklich interessieren, warum wir das lesen mussten - ich mein, beim Kameramörder gehts um Medien usw., aber Das Muschenessen hat in meinen Augen von vorn bis hinten keinen Sinn.

Diese Bücher sind ja jetzt nicht so bekannt (nehm ich an), kennt sie sonst noch jemand? Musste sie jemand lesen oder hat sie sogar jemand freiwillig gelesen?

10 Kommentare:

Katrin von Saiten hat gesagt…

Sagt mir beides nichts... weder Autoren noch Titel. Waren zu meiner Schulzeit auch nie in Parallelklassen Thema... Darfst du also ruhig schlecht finden ;)

LG ;)

Anja hat gesagt…

Ja, richtig, kenne ich auch nicht. Klingt nach einer neueren Generation von Schullektüre... ;-)

Philia Libri hat gesagt…

Ich kenne Glavinic eigentlich als guten Autor... hm xD

Stefanie Emmy hat gesagt…

@Katrin und Anja: Dachte ich mir ^^ Also werd ich sie weiter hassen xD

@Lisa: Vielleicht schreibt er auch sonst gut, aber das Buch hat mich an den Rand des Wahnsinns getrieben. Deshalb werd ich auch sonst nichts von im lesen wenn es sich vermeiden lässt. ;)
Was kennst du denn von ihm?

(Übrigens: Toller neuer Nick - gefällt mir :D)

Stefan hat gesagt…

Stefanie: Ha! Absolut spannend, wie man Bücher unterschiedlich wahrnehmen kann. Gerade beim Kameramörder haben mir diese detaillierten und zwanghaft akribischen Beschreibungen unglaublich gut gefallen, weil sie einiges über den Ich-Erzähler aussagen und ein unheimliches, psychologisches Profil geben. Ganz klar ein Sprach-Experiment, aber ein gelungenes. Gut, ich hab's ja auch nicht in der Schule gelesen, vielleicht geht man da sowieso dann anders an die Thematik heran ;)

Frau von Saiten: Tststs ;)

Stefanie Emmy hat gesagt…

Gut, so kann man das natürlich auch sehen. xD Meine Wahrnehmung des Buches hängt wahrscheinlich auch damit zusammen, dass ich Büchern, die ich mir nicht selbst ausgesucht habe, von grundauf einmal skeptisch gegenüber stehe. Möglich, dass ich das Buch, würde ich es jetzt nochmal lesen, komplett anders auffasse, aber damals gingen mir all die unnötigen Auflistungen gewaltig auf die Nerven. ;)
Ein Gutes hat das Buch allerdings: Das Ende war (zumindest für mich) absolut unvorhersehbar!
Immerhin. ^^

mijnmonale hat gesagt…

kenne beide autoren, wenn auch nicht genau diese beiden titel von ihnen. aber muschelessen hört sich wirklich etwas seltsam an. gut, dass du's überstanden hast :)

Cara hat gesagt…

Das ist aber wirklich ungewöhnliche Schullektüre - habe von beiden Autoren noch nie etwas gehört...

Philia Libri hat gesagt…

Ich kenne "Das Leben der Wünsche". Irgendwie habe ich wirklich das Gefühl, dass es damit zusammenhängt, dass du es in der Schule lesen musstest - ich hatte da auch immer eine gewisse Abneigung xD

Danke, nächtliche Eingebung (der Name xD)

Stefanie Emmy hat gesagt…

@Cara: Mir wärs auch lieber gewesen, wir hätten die beiden ausgelassen und stattdessen was klassisches gelesen ;D
Zur Verteidigung meiner Lehrerin muss ich aber mal sagen, dass wir nicht nur solchen Mist gelesen haben. Ich weiß auch, wer Schiller und Goethe waren ;D

@Lisa: Auf nächtliche Eingebunden ist eben immer verlass *g*